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Kaltplasma-Aerosol in der medizinischen Praxis.

Hier finden Sie Informationen zu Forschung, Anwendungsbeispielen und Fachveranstaltungen.

07/2026

Kaltplasma-Aerosol in der Wundbehandlung (medical special 2/2026, Michael Klückmann)

Die Behandlung chronischer und schwer heilender Wunden mit kaltem atmosphärischem Plasma (Cold Atmospheric Plasma, CAP) kann den Heilungsprozess wirksam unterstützen...

Ein Mann liegt auf einem Bett während sein Bein it dem PlasmoHeal®Pro Gerät behandelt wird.

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Infografik mit dem Titel „PLASMO®HEAL PRO – Anwendung in der Praxis“. Links ist eine stilisierte Vektorgrafik des mobilen Kaltplasma-Geräts zu sehen. Rechts wird ein dreistufiges Behandlungskonzept beschrieben: Schritt 1: Mechanische Reinigung (z. B. mit Wundspüllösung). Schritt 2: Anwendung von PLASMO®HEAL PRO (Dauer: 3 Minuten, ca. 5–10 cm Abstand). Schritt 3: Nachträgliche Versorgung (z. B. mit Auflage & Verband).
07/2026

Kaltplasma-Aerosol in der modernen Wundversorgung: Integration eines neuen Behandlungsschritts.

Die moderne Wundversorgung entwickelt sich zunehmend in Richtung standardisierter, biologisch aktiver Therapiekonzepte, die mikrobiologische Last reduzieren und regenerative Prozesse gezielt unterstützen. Kaltplasma-Aerosol (Cold Atmospheric Plasma-Aerosol; CAP-A) nimmt hierbei eine zentrale Rolle ein. Basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen wird CAP-A zunehmend als integraler Bestandteil strukturierter Wundbehandlungsabläufe diskutiert – insbesondere als fester zweiter Behandlungsschritt nach der initialen Wundreinigung. PLASMO®HEAL PRO basiert als Medizinprodukt auf dieser neuen Technologie und wird bei Wunden, Infektion, Inflammation und Infektionsprohylaxe eingesetzt.
Infografik zu Aerosolen: Typen (flüssig, fest, ROS) und Partikelgrößen-Skala von 0,01 bis 1000 µm.
06/2026

Aerosole in der Medizin: Wie feinste Partikel Wirkstoffe gezielt an ihren Bestimmungsort bringen.

Wer den Begriff Aerosol hört, denkt häufig an feinste Flüssigkeitströpfchen in der Luft. Diese Vorstellung ist verständlich, greift wissenschaftlich jedoch zu kurz. Ein Aerosol ist grundsätzlich ein System aus festen und/oder flüssigen Partikeln, die in einem Gas, meist Luft, verteilt sind. Aerosole umfassen daher weit mehr als Nebel oder Sprays. Auch Staub, Rauch oder Pollen gehören dazu. Entscheidend ist nicht der Aggregatzustand der Partikel, sondern ihre Fähigkeit, über einen gewissen Zeitraum in der Luft zu schweben.
Abstrakte Darstellung reaktiver Sauerstoffspezies, die eine schematische Zellmembran physikalisch durchdringen, in Navy und Teal
05/2026

Kaltplasma gegen multiresistente Keime in der täglichen Wundversorgung: ein physikalischer Ansatz.

Antibiotikaresistenzen entstehen, weil Wirkstoffe an definierte molekulare Zielstrukturen binden, die Mikroorganismen verändern können. Kaltplasma wirkt anders: reaktive Sauerstoffspezies (ROS) oxidieren die Zellmembran physikalisch und unspezifisch – ohne einzelnes Wirkstoff-Target. Dieser Fachbeitrag erläutert, warum dieser Mechanismus gegenüber multiresistenten Keimen wie MRSA auf Flächen und Geräten wissenschaftlich interessant ist, ordnet die vorliegende Evidenz ein und grenzt den Anwendungsrahmen (Flächen- und Gerätehygiene, nicht Patientenbehandlung) klar ab.
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